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11-07-2019
3 min. Lesezeit
Noortje Vollenberg

Die 4 Informationsarten, die Sie den Gerätedaten entnehmen können

Haben Sie mit Datenaufzeichnung begonnen, oder überlegen Sie, eine Datenstrategie einzuführen? Eine der Hauptsorgen, die Menschen während dieses Prozesses plagen ist, was man mit den Daten tun soll, nachdem sie gesammelt wurden.

Was sind Gerätedaten?

Bevor wir uns weiter vertiefen, sehen wir uns an, was Gerätedaten wirklich sind. Wir haben Gerätedaten zuvor beschrieben als „Daten, die von Geräten ohne menschliche Involvierung generiert werden. Die üblichsten Datenformen kommen von Sensoren oder Zählern, Geräteinteraktionen oder Nutzerinput (z.B. Schalter), durch die Nutzung anderer Daten errechnete Algorithmen und Daten aus Automationsaufgaben.“

Die gesammelten Daten dieser Sensoren, Schalter, Algorithmen und Automationen können auf einer industriellen IoT-Plattform wie der IXON Cloud gelagert und visualisiert werden.

Aber was dann?

Lassen Sie nicht zu, dass Ihre wertvollen Gerätedaten Staub ansetzen

Ihre Rohdaten sind letztlich nur eine Ansammlung von Fakten. Ohne Interpretation haben diese Daten keinerlei Bedeutung und verlieren ihren gesamten Wert. Um Ihre Daten in wertvolle Information zu verwandeln, ist eine Datenanalyse notwendig.

Dieser Begriff, Datenanalyse, kann Besorgnis – oder sogar Angst – in manchen Leuten hervorrufen. Denn sind wir ehrlich, wenn Sie nicht genau wissen, worauf Sie sich einlassen – werden Sie sich wahrscheinlich auf gar nichts einlassen.

Allerdings kann es immense negative Auswirkungen auf Ihr zukünftiges Geschäft haben, wenn Sie nicht auf den Datenanalysezug aufspringen. Es gibt so viele Werte, die aus Maschinendaten extrahiert werden können.

Sie müssen nur wissen, was Sie tun.

Die Grundlagen, um mit Gerätedatenanalyse zu beginnen

Wenn Sie diese vier Informationsarten aus Ihren Daten gewonnen haben, haben Sie eine richtige und ausgesprochen wertvolle Datenanalyse beendet:

  • Was ist geschehen?
  • Warum geschah es?
  • Was wird geschehen?
  • Was muss geschehen?

Sorgen Sie sich nicht darum, sich um alle vier sofort zu kümmern. Beginnen Sie klein und einfach und arbeiten Sie sich dann hoch!

1) Erlangen Sie durch beschreibende Information ein klares Bild der Situation

Der erste Schritt ist, sich anzusehen, was geschehen ist. In anderen Worten: gewinnen Sie aus den Gerätedaten beschreibende Information. Das bietet Ihnen grundlegende Fakten und eine Ereignisbeschreibung. Was ist geschehen? Wann und wo geschah es? Wer war dort?

Sie können solche Informationen herausfinden, indem Sie Daten wie die Temperatur eines Ofens analysieren und die Steigerung um 10 Grad pro Stunde bis zum gestrigen Abend. Oder den Status eines bestimmten Förderbands im Gerät, welches mitten in der Produktion zum Stillstand kam.

Sobald Sie solche Daten Tags aufzeichnen und sie in zeitlichen Dashboards visualisieren, ist es einfach, diese Fakten zu gewinnen.

2) Gehen Sie mit der Diagnose auf die Grundursache ein

Das erfordert viel Hartnäckigkeit und das wiederholte Stellen der immer gleichen Frage: „Warum?“. Um zur Grundursache des Problems zu gelangen, müssen Sie Antworten darauf finden, was geschehen ist und warum es geschehen ist – diagnostische Information.

Um bei einem unserer vorherigen Beispiele zu bleiben: warum kam das Gerät mitten in der Produktion zum Stillstand?

Der erste Schritt ist es, herauszufinden, welche Faktoren dieses Ergebnis beeinflussen können. Zweitens sehen Sie sich die mit diesen Faktoren verbundenen Daten an, um ihren Status unmittelbar vor und während des Zusammenbruchs herauszufinden.

Wenn Sie diese Daten interpretiert und auf neue Informationen gestoßen sind, gehen Sie zurück zum ersten Schritt. Wenden Sie die gleichen Schritte auf diesen Faktor an und führen Sie die Arbeit zur nächsten Ebene fort. Letztlich werden Sie die Grundursache des Problems herausgefunden haben.

3) Prädiktive Information über zukünftige Geräteereignisse

Wenn sich nichts ändert und alles den gleichen Gang nimmt, was wird passieren? Prädiktive Information beschreibt, was passieren wird, wann es passieren wird und warum.

Diese Information zu erlangen ist schwieriger, aber steigert den Wert Ihrer Gerätedaten erheblich.

Finden Sie Muster in Vergangenheitsdaten, um die zukünftigen Geräteaktionen vorherzusagen. Wenn Sie ein Muster herausgefunden haben, können Sie es einfach anwenden, um zukünftige Ereignisse vorherzusagen. Folgen Sie dem Standard-Zeitablauf und Sie werden herausfinden, wann Sie damit rechnen können, dass das Ereignis erneut auftritt.

4) Mit verschärften Erkenntnissen sind Sie zukünftigen Problemen immer einen Schritt voraus

Bereit, eine Stufe weiter zu gehen?

Die vierte und schwierigste Informationsart, die Sie Ihren Gerätedaten entnehmen können, ist präskriptive – vorschreibende – Information. Das bedeutet, dass man fragt, was geschehen muss, um ein schlechtes Ereignis zu verhindern oder sicherzustellen, dass ein gutes Ereignis eintrifft.

Sie werden es nicht bereuen, Ihre Daten jetzt nach vorgeschriebenen Erkenntnissen zu analysieren. Mit dieser Information an der Hand können Sie Prozesse optimieren, um sicherzustellen, dass Sie einschreiten, bevor ein Ereignis stattfindet. Wenn Sie Lücken gefunden haben, also Daten, die zeigen, wo Sie die Maschine verbessern können, ist es sogar möglich, Ihre zukünftigen Maschinen zu optimieren.

Weniger Downtime und bessere Maschinen – was können Sie sich mehr wünschen?

Beginnen Sie auf der IXON Cloud mit Datenaufzeichnung und Visualisierung

Beginnen Sie heute noch, Ihre Gerätedaten mit der IIoT-Plattform für Industriegeräte auszulesen und zu visualisieren, um eine tiefgehende Analyse zu erhalten.

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